Gruselig: In Kanada findet man immer wieder Füße in Laufschuhen

In Kanada werden regelmäßig Schuhe mit abgetrennten, menschlichen Füßen gefunden.  Diesen Februar sind erneut zwei neue Füße in Laufschuhen angeschwemmt worden. Forensiker versuchen seit neun Jahren, die Funde zu erklären, doch die Theorien spalten sich.

Gruselig In Kanada findet man immer wieder Füße in Laufschuhen

In Kanada werden immer wieder Füße in Laufschuhen angeschwemmt. (Foto: Thank you for visiting my page)

Abgetrennte menschliche Füße in Laufschuhen

Das riecht nach einem Fall für Sherlock Homes. In Kanada ereignen sich seit nunmehr als neun Jahren äußerst merkwürdige Vorkommnisse. Es werden nämlich immer wieder Laufschuhe gefunden, die in British Columbia angespült werden. Die Krux an der Sache lässt einen mit offenem Mund staunen: In den Schuhen stecken menschliche Füße, abgetrennt vom restlichen Körper.

Und das war kein Einzelfall! Inzwischen wurden bereits zwölf Füße in Laufschuhen angespült. Als schreckhafter Bewohner möchte man natürlich auf der einen Seite das Schlimmste ausschließen, andererseits muss man, angesichts der wiederholenden Natur dieser Vorkommnisse, dem Fall auf den Grund gehen.

In Kanada hat man lange gehofft, dass dieses Phänomen von alleine verschwinden würde. Seit mehr als vier Jahren wurde kein neues paar Schuhe gefunden, die Chancen standen gut. Doch diesen Februar war es wieder soweit. Gleich zwei neue Füße wurden in einem Abstand von nur fünf Tagen gefunden. Diesmal tauchten die Schuhe in Vancouver auf, schreibt der Guardian.

Gerichtsmedizin arbeitet auf Hochtouren

Von insgesamt zwölf angespülten Füße konnten lediglich acht identifiziert werden. Eine Gerichtsmedizinerin hat die Funde im Labor analysiert und konnte interessante Fakten herausfinden: zwei der gefundenen Füße waren Paare. Also sind sie wahrscheinlich zusammen umgekommen.

Behörden, Gerichtsmediziner und die Bevölkerung Kanadas rätselt inzwischen fieberhaft. Sowohl nüchterne Gründe wie waghalsige Spekulationen finden ihren Weg in die Fantasie der Kanadier. Die einen wetten auf Naturkatastrophen, wie den Tsunami im Indischen Ozean von 2004. Die anderen machen Drogendealer und Kriminelle dafür verantwortlich, welche sich am Rest des Körpers finanziell bereichern könnten.

Abgetrennte Füße: Forensik findet vielversprechende Indizien

Ermittler haben durch Analysen der gefundenen Füße eine eher nüchterne Theorie aufgestellt. Es gebe nämlich keinerlei Hinweise auf ein gewaltsames Abtrennen der Füße. Laut ihnen sollen die abgetrennten Füße von Leuten stammen, die entweder Suizid begingen oder in einem Unfall ums Leben kamen. Ihre Begründung ist ziemlich gut.

Das ausschlaggebende Indiz waren die Schuhe. Durch neue Technologien werden immer leichtere Materialien in moderne Laufschuhe verbaut, unter anderem Schaum und Gummi. Lässt man die Schuhe ins Wasser, kann man etwas Interessantes beobachten: sie schwimmen!

Man nehme an, dass Läufer oder Wanderer in den Bergen ums Leben kamen. Sie stürzen oder werden von einem Sturm erwischt und fallen in die eiskalten kanadischen Gewässer. Nach dem Tod fängt der menschliche Körper an zu verwesen. Doch die Kleidung und Schuhe sind hauptsächlich aus Plastik. Bis künstliche Stoffe verwest sind, dauert es eine ganze Weile. Der Körper verweilt also im Gewässer und fängt an zu verwesen. Durch den konstanten Auftrieb der schwimmenden Schuhe werden die Füße mit Druck an die Oberfläche gezogen. Nach einer gewissen Zeit lösen sich die Füße vom Rest des Körpers und suchen sich ihren Weg durch die Flüsse Kanadas.

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